Teichfische

Teichfische

Teichfische beleben Ihren Teich und sorgen dafür,, dass er viel schöner anzuschauen ist. Logisch dass Teichbesitzer oft ohne nachzudenken Fische in ihren Teich setzen. Manchmal sogar direkt nach dem Anlegen des Teichs. Doch es ist sehr wichtig vorher zu überlegen welche Fische Sie in Ihren Teich aussetzen. Welche Art Teichfische wählen Sie? Und wie viele? Und wie sind die Verhältnisse unter denen die Fische dann leben werden? Nicht alle Fische sind geeignet für alle Teiche. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Stör nicht rückwärts schwimmen kann und darum nicht geeignet ist für einen Teich mit vielen Pflanzen in denen er sich verfangen kann?! Oder dass Koi-Fische Ihre Teichpflanzen losreißen und dass Sie darum in Koi-Teichen Teichpflanzen nur in treibenden Körben halten können?! Darum ist es wichtig, erst über die Art Teichfische in Ihrem Teich nachzudenken.

Haben Sie gerade Ihren Teich angelegt oder sind noch damit beschäftigt? Setzen Sie dann nicht sofort nach dem Füllen des Teichs mit Wasser die Fische hinein. Der Teich ist nämlich noch nicht im Gleichgewicht und das (Leitungs)Wasser ist noch nicht geeignet für die Fische um darin leben zu können. Das Wasser muss erst Teichwasser werden und das kostet Zeit. Übrigens sind Goldorfen und Shubunkins ideale Fische um zu beginnen. Sie sind sehr beweglich, sehen schön aus und stellen keine großen Anforderungen.

Teichfische sind auch große Verschmutzer des Teichwassers.

Der ganze Unrat muss verarbeitet und entfernt werden, sonst kommt der Teich aus dem biologischen Gleichgewicht und es entstehen Probleme wie Algen oder Fischkrankheiten. Um das zu verhindern ist es fast immer erforderlich, die eine oder andere Art Filter zu installieren um die Wasserqualität instand zu halten. Nur eine Pumpe oder eine Fontäne die das Wasser in Bewegung hält reicht dann nicht aus!

Berücksichtigen Sie schon beim Anlegen Ihres Teichs die Fische. Nicht nur wegen der Pflanzen und dem Filter, sondern auch wegen der Tiefe des Teichs. Die hängt mit der Überwinterung und der Paarung der Fische zusammen. Und natürlich die Anzahl an Fischen. Die Faustregel für die Anzahl Teichfische ist maximal 50 cm Fischlänge pro 1.000 Liter Teichwasser.

Teichfische müssen auch gefüttert werden.

Und nicht jedes Fischfutter ist für jeden Fisch geeignet. Koi wollen zum Beispiel Futter das Teile der Wegwarte enthält. Die ist sehr förderlich für die Verdauung und das Wohlbefinden des Koi. Goldfische und Goldorfen wollen lieber ein leicht verdauliches Futter. Für jedes Fischfutter gilt, dass ein Futter von hoher Qualität mit ausreichend Vitaminen und Mineralien empfehlenswert ist, so dass die Widerstandskraft der Teichfische immer stabil bleibt.

Und sollten die Teichfische doch einmal krank werden, dann ist es nützlich zu wissen, welche Fischkrankheiten es gibt, wie man die Symptome erkennt, was man dagegen tun kann und wie Sie die Krankheiten im Teich verhindern können. Übrigens sind die meisten Fischkrankheiten ohne bleibende Folgen für Ihre Fische gut zu behandeln.